top of page
bild a (002).jpg
bild c (002).jpg

Die Projektleiterinnen berichten über die Entstehung des Buches

v.L. Lena Lademann, Susan Honegger, Brigitt Lademann, es fehlt Janine Korolnyk

 

Die Schauspielerin Lale Yavas

liest Ausschnitte aus dem Buch

  • Einmal gab ich ihm den Stimmzettel mit zum Einwerfen und er erzählte mir dann, dass er den weggeworfen habe, da sich unsere Stimmen ja gegenseitig aufgehoben hätten. Also hat er meinen weggeworfen und nicht seinen Zettel.

 

  • Es war unmöglich, dass der Freund bei einem in der Wohnung übernachtete – da kam die Sittenpolizei Bei einer Freundin rückte die Polizei tatsächlich an und kontrollierte wie viele Zahnbürsten da waren.

 

  • Vor der Hochzeit konnte ich nicht schlafen und habe das Zivilgesetzbuch durchgelesen. Damals war das furchtbar, man hatte als Frau keine Rechte. Weder die berufliche Selbstbestimmung, den Namen noch den Wohnort – nichts! Da dachte ich, das kann ich nicht machen. Ich kann doch nicht heiraten. Am nächsten Tag habe ich «Ja» gesagt, weil wir zusammenziehen wollten.

 

  • Sie fragten mich, warum ich überhaupt arbeite, ich hätte ja einen Mann.

 

  • Mein Mann hat mich stark entlastet, aber nur wenn er wollte. Wenn ihm nicht danach war, dann war ich wieder zuhause.

 

  • Als man mich fragte, ob mein Mann denn einverstanden sei, dass ich arbeite, war meine Antwort: „Wollen Sie denn meinen Mann oder mich einstellen?“

 

  • Mit fast dreissig konnte ich endlich lernen, was ich immer wollte, ich habe meine Bildermappe an der Kunstgewerbeschule eingereicht.

 

  • In der Kunstgewerbeschule gefiel es mir, man durfte auch als Frau lange Hosen tragen.

 

  • Grafiker, Typografen oder ähnliche gestalterische Berufe wollten keine Mädchen aufnehmen.

 

  • Ich war vierzig und die Kinder schon gross. Ich wusste immer, dass ich Kunst machen möchte. Mein Mann wurde fast krank und meine Kinder waren verzweifelt, aber es war mein dringendstes Anliegen Künstlerin zu werden.

 

  • Ich habe damit angefangen im Atelier einen Wecker zu stellen. Das ermöglichte mir, mich vollkommen darauf zu konzentrieren, was ich machen wollte. Selbst wenn es nur eine Stunde war. Das habe ich immer gemacht, egal wie sehr ich unter Druck war.

 

  • Viele meinten, mein Mann sei Künstler, weil er so aussah. Da sagte ich jeweils: «Er ist der Lebenskünstler, die Künstlerin bin ich.»

Reger Austausch beim Apero

Buchvernissage, 24. September 2022, Literaturhaus Zürich

KÜNSTLERINNEN ERZÄHLEN

Ein Beitrag zum Jubiläum

50 Jahre Frauenstimm- und Wahlrecht in der Schweiz

Führung im Migros Museum

Die Kunsthistorikerin Tiziana Carraro führt uns durch die Ausstellung

AUS DEN FUGEN - MOMENTE DER STÖRUNG

Ausflug

Der geplante Ausflug ins Muzeum Susch

im September 2021 war ein voller Erfolg

Treffen_8_12_19web.gif

Kunstbücher, die uns begleiten, faszinieren, beeindrucken

Kosmos Büchersalon, Lagerstrasse 104, 8004 Zürich

So. 8. Dezember 2019, 16 Uhr

Jede Frau bringt ein bis drei Kunstbücher mit

Bücher, die uns wichtig sind

vorstellen, gemeinsam besprechen, blättern, anregen lassen...

Karte_muSIEum_web.gif
Karte_Morgner_mini.gif
Karte_sichtbar_web.gif
Karte_gorilla_girls_web.gif

Frauenstreik

14. Juni 2019

 Um 13:30 vor der Zentralbibliothek

 

Wir marschieren im Umzug mit

und verteilen unsere extra gedruckten Karten

Marion_Strunk.gif

Frauen Kunst Gender   ein Gespräch

Roter Saal, Bremgartnerstrasse 18, 8003 Zürich,  Do. 14. März 2019, 19 Uhr

www.frauenimzentrum.ch

 

Frau Prof. Dr. Marion Strunk, Kulturwissenschaftlerin

und Künstlerin, Mitglied von Visarte Zürich, ist unser Gast. Sie war Professorin an der ZHdK und Leiterin des

Nachdiplomstudienganges „Gender Studies in Kunst,

Medien und Design“.

In einem gemeinsamen Gespräch haben wir Gelegenheit,

ihr Fragen zum Thema zu stellen.

bottom of page